ClimateQuest for Schools
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Zielsetzung
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Angesichts der Klimakrise gehört es zu den zentralen Aufgaben von Schulen, einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Schulen erreichen täglich eine große Zahl junger Menschen und verfügen damit über einen wirkungsvollen Hebel, nachhaltiges Denken und Handeln zu fördern. Gerade künftige Generationen werden besonders stark von den Folgen der Klimakrise betroffen sein und müssen daher eine Schlüsselrolle im Klimaschutz einnehmen.
Daher sollte sich jede Schule folgende Punkte zum Ziel setzen:
- Reduzierung des ökologischen Fußabdrucks der Schule
- Bildung von SuS zu Umweltthemen
- Motivierung von SuS zu Klimaschutz im Alltag
Gerade die letzten beiden Punkte sind entscheidend: Junge Menschen prägen die Zukunft und damit auch die Chance auf eine gerechte und nachhaltige Gesellschaft. Wenn sie nicht über Klima- und Umweltschutz informiert sind oder keinen einfachen, direkten Zugang zu Handlungsmöglichkeiten erhalten, kann langfristig kein wirksamer Klimaschutz gelingen.
Kurze Einführung in die Funktionen von ClimateQuest
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In der App ClimateQuest können User nachhaltige Aktionen eintragen, welche sie durchgeführt haben, und dafür sogenannte Klimapunkte erhalten. Diese wiederum bilden den Grundstein für die meisten anderen Funktionen. So gibt es beispielsweise ein Level, welches von der Anzahl der gesammelten Klimapunkte abhängt, ein wöchentliches Ziel, das die User selbst festlegen können, oder auch, was gerade für Schulen wichtig ist, die Möglichkeit, sich mit anderen Usern in sogenannten Families zu vergleichen. Mehrere Families können sich zu Communities zusammenschließen, wobei nun die durchschnittlichen Klimapunkte jeder Family ausschlaggebend für das Ranking sind. Durch diesen Vergleich mit anderen Usern bzw. Families sowie die weiteren implementierten Funktionen wie das wöchentliche Ziel, die Streak oder die perfekte Woche werden User motiviert, mehr Klimapunkte zu sammeln und dementsprechend auch mehr für das Klima zu tun. Zudem gibt es eine Funktion, mit der Bäume gepflanzt werden können: Sobald ein User 1.000 Klimapunkte gesammelt hat, erhält er einen Credit, der wiederrum ausgegeben werden kann, um einen Baum zu pflanzen. Dieser wird von unserem Kooperationspartner Plant-for-the-Planet in Kenia gepflanzt. Eine solche Baumpflanzung ist nicht nur ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz, indem CO2 gebunden wird, sondern hilft auch, Armut sowie Wüstenausbreitung zu bekämpfen.
Zudem gibt es Funktionen zur Bildung – zum Beispiel ein Forum oder die Veröffentlichung bzw. das Lesen von Artikel – und Hilfestellungen, um selbst aktiv zu werden, wie beispielsweise die Möglichkeit, Petitionen oder Events zu erstellen.
Weg zur Erreichung des Ziels
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Eine Möglichkeit, in allen drei oben genannten Handlungsfeldern gleichzeitig aktiv zu werden, ist die Integration der App ClimateQuest in den Alltag der Schülerinnen und Schüler.
Ein mögliches Konzept für eine Kooperation zwischen einer und ClimateQuest könnte so aussehen:
- Alle SuS besitzen einen eigenen Account
- Alle SuS, die gemeinsam in eine Klasse oder AG gehen, schließen sich zu einer Family zusammen. Ein Account kann auch in mehreren Families sein, d.h. man kann sowohl Mitglied in der Family einer Klasse als auch der einer AG sein. Auch Fachschaften, die Schulleitung oder das Sekretariat könnten sich zu Families zusammenschließen.
- Alle Families schließen sich zu einer Community zusammen, welche die ganze Schule abbildet.
Indem SuS nun probieren, 1) im Ranking ihrer Family, also Klasse oder AG, aufzusteigen, und 2) dafür zu sorgen, dass die eigene Family höher im Ranking der Community, also der ganzen Schule, steht, werden sie nun versuchen, mehr Klimapunkte zu sammeln, indem sie beispielsweise Fahrrad statt Auto fahren, sich vegetarisch ernähren oder auf sonstige Weise CO2 einsparen. Durch Belohnungen von Seiten der Schule für die beste Family (wie beispielsweise ein zusätzlicher Wandertag) könnte dieser Effekt noch weiter verstärkt werden.
Auch die Umweltbildung könnte durch ClimateQuest erleichtert werden. Da es in der App die Möglichkeit gibt, Artikel im Bereich Klimaschutz zu lesen oder selbst zu schreiben sowie im Forum Fragen zu dieser Thematik zu stellen, kann nicht nur die private Weiterbildung erleichtert werden; auch im Unterricht könnte auf in der App bereitgestelltes Material verwiesen werden. Eine Kooperation würde sicherstellen, dass dieses Angebot der Bildung von allen SuS gesehen und genutzt werden kann.
Genauso wird die Reduzierung des ökologischen Fußabdruckes der Schule durch ClimateQuest unterstützt, indem sowohl SuS als auch Lehrkräfte und Mitarbeitende zu klimafreundlicherem Handeln motiviert und für dieses Thema sensibilisiert bzw. darüber informiert werden. So werden zum Beispiel die CO2-Emissionen der Schulwege reduziert oder es werden vermutlich nachhaltigere Exkursionen, Fortbewegungsmittel oder Projekte präferiert werden.
Datenschutzrechtliche Aspekte
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Die Anwendung wurde nach den Grundsätzen der DSGVO entwickelt. Eine datenschutzrechtliche Prüfung durch den / der schulischen Datenschutzbeauftragten müsste dennoch durchgeführt werden, um etwaige Missverständnisse vorzubeugen. Alle Daten werden auf einem dedizierten Server gespeichert, der unter anderem durch eine Firewall geschützt ist. Backups werden zeitweise auf Google Drive gespeichert, allerdings nur in verschlüsselter Form. Die einzigen von einer fremden Domain geladenen Files sind für reCAPTCHA, ein Tool von Google, welches erkennt, ob es sich beim Nutzenden um Bots handelt. Dieses wird allerdings nur bei der Registrierung verwendet. Wenn die Registrierung also durch mich erfolgt, wird reCAPTCHA nicht eingebunden.
Damit ein tatsächlicher Wettbewerbseffekt entstehen kann, müsste der Name der jeweiligen Nutzenden erkennbar sein, d.h. dem echten Namen entsprechen, sodass beispielsweise Klassenkameradinnen und Klassenkameraden die jeweilige Person zuordnen können. Da der Benutzername öffentlich einsehbar ist, wäre hierfür eine ausdrückliche Einwilligung der Erziehungsberechtigten erforderlich.
Konkret müssten sämtliche Erziehungsberechtigten sowie – sofern die Schülerinnen und Schüler das 14. Lebensjahr vollendet haben – auch die Schülerinnen und Schüler selbst eine Einwilligung zur Registrierung bei ClimateQuest abgeben. Verweigert eine Person die Einwilligung, darf hieraus kein Nachteil entstehen; insbesondere darf keine Registrierung erfolgen. In diesem Fall könnte die Klasse eine Family ohne diese Person bilden.
Vorteile für die Schule
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Die Kooperation bietet der Schule viele Vorteile:
- Nachhaltige Verhaltensänderung: Durch die Kombination aus Wettbewerb, Sichtbarkeit und individueller Zielsetzung werden SuS zu konkretem, messbarem Klimaschutz im Alltag motiviert (z. B. klimafreundlicher Schulweg, bewusster Konsum, Energieeinsparung). Schulwege sind meist einer größten Initiatoren von Treibhausgasen an Schulen. Dies ist allerdings ein Thema, welches die Schule nur indirekt beeinflussen kann – zum Beispiel über die Verwendung von ClimateQuest.
- Verknüpfung von Bildung und Praxis: Klimaschutz wird nicht nur theoretisch behandelt, die App regt unmittelbar zum Handeln an und fördert Selbständigkeit und Eigenverantwortlichkeit der SuS, insbesondere durch die Möglichkeit, eigenen, klimaschützenden Content wie Petitionen oder Events zu erstellen. Sie kann auch im Rahmen von Projekten oder Exkursen im Unterricht oder in AGs verwendet werden und könnte so die schulinterne Thematisierung von Klimaschutz verbessern.
- Stärkung des Schulprofils: Langfristig kann das Projekt zur Weiterentwicklung des Umweltprofils der Schule beitragen und bei Bewerbungen um Auszeichnungen (z.B. Umweltschule) unterstützend wirken. Zudem ist davon auszugehen, dass Messungen des ökologischen Fußabdrucks der Schule positiver ausfallen werden, wenn ClimateQuest genutzt wird, zum Beispiel, weil SuS und Lehrkräfte motiviert werden, ihren Schulweg nachhaltiger zu gestalten.
- Aktiver Beitrag zum Klimaschutz: Um die Lebensgrundlagen für zukünftige Generationen zu bewahren, ist konsequenter Klimaschutz essentiell. Dieser wird durch das Projekt nicht nur im Sinne der nachhaltigen Verhaltensänderungen erreicht, sondern auch durch die in der App integrierten Möglichkeit, Bäume zu pflanzen.
Gerne würde ich Ihnen das Konzept in einem persönlichen Gespräch vorstellen, um gemeinsam prüfen zu können, in welcher Form eine Pilotphase sinnvoll realisierbar wäre.
Unser Service
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Damit eine Kooperation mit ClimateQuest für Sie unkompliziert funktioniert, bieten wir folgenden Service:
- Maßgeschneidertes Konzept: Gerne können wir gemeinsam ein Konzept entwerfen, das perfekt für Ihre Schule geeignet ist!
- Materialien: Gerne stellen wir Ihnen Materialien, die Sie verwenden können, um ClimateQuest in den Schulalltag zu integrieren - von Elternbriefen über Informationsvideos oder "Werbekampagnen".
- Registrierung: Wir können alle Mitglieder der Schulfamilie für Sie registrieren: Alles, was dafür benötigt wird, ist eine Liste der späteren User sowie ihre Klassen- und AG-Zugehörigkeit, damit sie den passenden Families zugeordnet werden können.
Falls Sie noch weitere Dinge benötigen, kontaktieren Sie uns gerne!
Und jetzt?
Kontaktieren Sie uns unter kontakt@climate-quest.de!